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„Wenn ich eine Wolke wäre“ – Mascha Kaléko

Juni 1 @ 7:00 p.m. - 9:00 p.m.
€10
Mascha-Kaleko

Zur Heimat erkor ich mir die Liebe
Neuer Vortrag von Bernd Fredrich über die Dichterin Mascha Kaléko
Mascha Kaléko war der Star in den Diskussionen im Berliner „Romanischen Café“. Sie war
Wortführerin und alle (Männer) erlagen ihren Argumenten, ihrem Humor und ihrem
jugendlichem Charme. Leider war sie das nur für ca. drei Jahre. Es waren ihre „paar
leuchtenden Jahre“, wie sie selbst diese Zeit benannte. Im Januar 1933, im gleichen Monat,
in dem Hitler an die Macht kam, brachte sie ihren ersten Gedichtband heraus. Danach kam
schon fast das Ende ihrer lyrischen Karriere – denn als Jüdin hatte sie keine Zukunft in
Deutschland.
Er stellt erstmals eine dichtende Frau vor. Eine Frau, die es in der deutschen Nachkriegsliteratur
schwer hatte, nicht vergessen zu werden. Gleichzeitig berichtet er auch von ihren privaten
Schicksalsschlägen.
Ihre heiter-melancholischen Gedichte um den Alltag und die Gefühlswelt der Menschen
finden bis heute großen Anklang. Sie war eine Ausnahmeerscheinung als Lyrikerin. Kaum
ein anderer verkörperte das Berlin der Weimarer Zeit so gut wie sie, „die Großstadtlerche“.
Aber auch nach der Flucht in die USA besang sie die verlorene Heimat.
Fredrich meint: „Gerade bei Mascha gibt es gewisse Schwankungen im Interesse an ihrem
Werk, geradezu Wellenbewegungen nach oben und unten. Im letzten Jahr war ihr 50.
Todestag, seitdem ist sie wieder oben und macht viele ,süchtig‘ nach ihren Gedichten.“ Ein
Beispiel sind die zwei CDs, auf denen Dota Kehr ihre Gedichte kongenial vertont hat. Die
besten Gedichte werden nun auch in Rädigke zu Gehör gebracht.

Kommt einfach vorbei oder meldet euch schon vorher bei uns im Meersaal an.

Wir freuen uns auf euch!

Details

  • Datum: Juni 1
  • Zeit:
    7:00 p.m. - 9:00 p.m.
  • Eintritt: €10
  • Veranstaltungskategorie:

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